Hausverlosung Leombach: Das Interview
Juni 30, 2009
Der Grund warum wir Frau Huber zu einem Interview gebeten haben:
Es handelt sich um eine aussergewöhnliche Frau mit einer aussergewöhnlichen Hausverlosung.
Frau Huber, Sie verlosen ein kleines Paradies in Oberösterreich.
Wie sind Sie af die Idee einer Verlosung gekommen?
Durch die Medienberichte über die Hausverlosung von Frau Daniel bin ich auf diese Vermarktungsmöglichkeit aufmerksam geworden.
Nachdem mein Makler versagt hatte, war mir das Potential der Vermarktung über eine Verlosung schnell klar.
Wie ist das möglich?
Ich war von Anfang an von dieser Idee überzeugt und habe mein Konzept sehr gründlich ausgearbeitet.
Nachdem ich meine Hausverlosung gestartet habe, nachdem schon die ersten Schwierigkeiten bekannt wurden, war mir bewusst, dass ich meinen Loskäufern Sicherheit bieten muss.
Daher habe ich meine Eigentumswohnung verkauft, um genügend Budget für Marketingaktionen zur Verfügung haben.
Auch habe ich die 12% Steuern sofort bezahlt, um meinen Willen zu einer erfolgreichen Verlosung zu demonstrieren.
Statt einer gesetzlich möglichen Losanzahl von 7.800 Losen, habe ich nur 6.200 Lose aufgelegt..
Ich bin daher sicher, die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Hausverlosung geschaffen zu haben.
Diese Sicherheit gebe ich an meine Interessenten weiter.
Das was einige andere Hausverloser noch vor sich haben, haben Sie längst gemacht.
Sie sind schon ausgewandert und leben seit einigen Jahren in Italien.
Trotzdem sind Sie in Österreich nach wie vor keine Unbekannte.
Wollen Sie uns darüber etwas erzählen?
Ja, ich bin sozusagen die Mutter der Kunststoffrecycler. Das hat mich auch bekannt gemacht.
Ich bin durch diesen Job, den ich seit 40 Jahren mache auch nach Italien gekommen
Man hat das Gefühl, dass Sie bei Ihrer Hausverlosung sehr zielstrebig vorgehen.
Marketing dürfte für Sie kein Fremdwort sein.
Was sind Ihre Aktionen und welche sind besonders erfolgreich?
Positive Mundpropaganda ist durch keine Aktion zu ersetzen. Enger Kontakt mit zufriedenen Kunden ist wohl einer der wichtigsten Punkte.
In meiner Wohngemeinde hat mittlerweile jeder 2. Haushalt ein Los.
Ich spare auch nicht bei Inseraten und Flyern. Letztere verteile ich unter ziemlich hohem persönlichen Einsatz.
Sind auch Sie von diversen Anfeindungen betroffen?
Wenn ja, wie gehen Sie damit um?
Ironisch und sehr geduldig.
Wenn es aber zuviel wird, dann fahre ich die Krallen aus.
Ihre Verlosungsseite ist in insgesamt 7 Sprachen verfügbar.
Findet das auch bei den Loskäufen seinen Niederschlag?
Ich verkaufe nicht sehr viele Lose ins fremdsprachige Ausland.
Allerdings bekomme ich wegen dieser Mehrsprachigkeit sehr viel positives Feedback aus dem deutschsprachigen Raum.
Gelohnt hat sich das auf jeden Fall.
Was haben Sie vor, wenn Ihre Hausverlosung abgeschlossen ist. Ausgewandert sind Sie ja schon
Erstmal werde ich Restschulde bezahlen, und dann möchte ich mir ein Häuschen in Apulien am Meer kaufen.
Wollen Sie unseren Lesern, Loskäufern oder Hausverlosern noch etwas mitteilen?
Ja doch:
Loskäufer sollten sich unbedingt die AGB und Bedingungen ansehen.
Hausverlosungen, welche gewisse Qualitätskriterien erfüllen, sollten sich zusammentun, um Loskäufern mehr Sicherheit zu geben.
Es ist darüber absolut NICHTS in den Medien zu finden, obwohl es wirklich sehr viele Menschen interessieren würde.
Ich hatte heute auch schon ein Telefonat mit Herrn Dr. Obermayer vom ORF. Er hat gesagt, Hausverlosungen sind für den ORF kein Thema.
Da fragt man sich, warum das so ist.
Deutschen Sendern bringt das Thema Quoten, obwohl private Verlosungen in Deutschland nicht erlaubt sind.
In Österreich ist das erlaubt und trotzdem ignorieren die Medien uns. An den Zusehern und Lesern kann das eindeutig nicht liegen, das Interesse ist ja offensichtlich.
Ich habe auch Lose bei Herrn Gibler gekauft und war deshalb auch bei der Ziehung in Wien dabei.
Die Stimmung war bombastisch gut.
Obwohl es ja nur einen Gewinner geben konnte, waren wirklich alle Anwesenden glücklich über den Verlauf des Abends.
Gewinner war ein Österreicher, ein Burgenländer - und das ist den österreichischen Medien keinen Mucks wert. Wenigstens waren deutsche Sender anwesend.
Live ist es noch viel beeindruckender, als auf den Fotos im Web.
Man sieht, dass an nichts gespart wurde.
Das durchdachte Konzept wurde durch solide Handwerkerarbeit und mit edlen Materialien verwirklicht.
Einbaumöbel, welche im Haus verbleiben sind von zeitlosem Geschmack und dürften wohl jeden begeistern.
Was mir aber ganz besonders aufgefallen ist, war die tolle Lage mit einem ganz besonderen Mikroklima.
Im Garten gedeihen Feigenbäume, welche auch anständig Früchte tragen und andere südländische Pflanzen.
Auffallend ist auch die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Nachbarn. Für mich ist das ein extrem wichtiger Punkt, da miese Nachbarn einem das Leben im allerschönsten Haus vergällen könnten.
Diese Gefahr besteht hier eindeutig nicht.
Hier nochmal der Link zur Hausverlosung
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