Was haben Hausverlosungen und die Schweinegrippe gemeinsam?
Nichts, werden Sie zuerst mal denken.
Und doch ist die Schweinegrippe für Hausverloser interessant:
Alles was mit einer starken Medienpräsenz und großer Aufmerksamkeit zu tun hat, ist auch für andere Produkte anzuwenden.
Geschicktes Marketing holt die Leute dort ab, wo sie sich befinden.
Ist die öffentliche Aufmerksamkeit bei der Schweinegrippe, dann muss man die Leute eben dort abholen.
Genau das habe ich eben gemacht: Dieser Artikel wird bei einer Suche nach Schweinegrippe im Internet gefunden werden, obwohl Hausverlosungen so gar nichts damit zu tun haben.
Als weiteres Beispiel möchte ich eine Anwaltskanzlei bringen, welche sich zwar nicht mit Schweinegrippe, dafür aber mit der freiwilligen Versteigerung von Immobilien beschäftigt.
Zum Start ihrer beispiellosen und professionellen Marketingaktion waren Hausverlosungen in der Presse sehr präsent.
Was liegt näher, als in vielen Foren zu posten, Hausverlosungen wären illegal? Die Kanzlei betrieb das so erfolgreich, dass ihre Rechtsmeinung sogar in der (eingestellten) Klage gegen Frau Daniel auftauchte. Selbstverständlich sprang auch die Presse auf diesen Zug auf.
Was wurde damit erreicht? Ein hoher Prozentsatz von an Hausverlosungen Interessierten, wurde auf Seiten umgeleitet wo dann zu lesen stand: "Immobilien-Auktion als rechtssichere Alternative"
Sie sehen: Wenn man es schaffen kann, Interessenten von Hausverlosungen wegzubekommen, um sie auf Auktionen aufmerksam zu machen, dann sollte man Leute, die sich über Schweinegrippe informieren wollen, auch für Hausverlosungen interessieren können....
Sie sehen, die Schweinegrippe hat durchaus mit Hausverlosungen und auch mit Marketing zu tun.
Die gute alte AIDA - Regel (attention, interest, desire, action) hat ihre Gültigkeit noch lange nicht verloren. Wer Mühe hat, Aufmerksamkeit und Interesse zu erregen, der muss eben dorthin gehen, wo sich die Aufmerksamkeit im Moment befindet. - Wenn es sein muss auch zur Schweinegrippe